
Ich schreibe philosophische Science-Fiction, um Fragen zu erkunden, die sich nicht allein durch Theorie klären lassen.

Diese Website existiert wegen eines Buches.
Responsio ist der Grund, warum sie geschaffen wurde.
Gleichzeitig entsteht ein Buch niemals im luftleeren Raum. Hinter ihm steht eine Denkweise, eine Reihe von Fragen und ein langer Prozess der Reflexion, der sich nicht vollständig innerhalb der Grenzen eines einzelnen Romans erfassen lässt.
Hier stelle ich nicht nur das Buch vor, sondern auch die Perspektive der Person, die es geschrieben hat – die Ideen, Fragestellungen und intellektuellen Wege, die seine Welt geprägt haben.
Die folgenden Bereiche bieten unterschiedliche Zugänge: zum Roman selbst, zu den Gedanken, die ihn umgeben, sowie zu den weiterführenden Fragen, denen er nachgeht.


Responsio ist ein Werk philosophischer Science-Fiction, getragen von einer zentralen Fragestellung: der wachsenden Verwundbarkeit moderner Gesellschaften gegenüber Vereinfachung, Dogma und tradierten Vorurteilen.
Anstatt Ideologie als abstrakten Gegner darzustellen, untersucht der Roman, wie Individuen und Gemeinschaften schrittweise ihre Fähigkeit zum kritischen Verstehen verlieren – wie komplexe Wirklichkeiten auf beruhigende Narrative reduziert werden und Verantwortung durch Glauben, Gewohnheit oder Autorität verdrängt wird.
In einer spekulativen Erzählung, die in Wissenschaft und Philosophie verankert ist, erkundet Responsio die Folgen dieser intellektuellen Erosion: die stille Normalisierung von Verzerrung, die Fragilität demokratischer Urteilskraft und die Leichtigkeit, mit der Bedeutung selbst umgelenkt werden kann.
Meine Arbeit wird von einer einfachen Überzeugung geleitet: dass Literatur dort weiterhin Bedeutung hat, wo sie sich einfachen Antworten verweigert, die Intelligenz der Leser respektiert und Sprache als Verantwortung begreift – nicht als Instrument der Überredung. Dies ist ein grundlegend modernistisches Bekenntnis zu Klarheit, Präzision und intellektueller Redlichkeit.
Verankert in der theoretischen Physik eines unendlich dimensionalen, torusförmigen Universums, behandelt die Erzählung wissenschaftliche Entdeckungen nicht bloß als Kulisse, sondern als rigoroses Postulat, das die traditionellen Grenzen zwischen Materie, Energie und Glauben auflöst.
Während der Roman diese Fragen durch Handlung und Figuren entfaltet, setze ich die analytische Auseinandersetzung über die Fiktion hinaus fort.
Auf der Seite Thoughts finden sich Essays und Reflexionen, die verwandte gesellschaftliche, philosophische und ideologische Themen direkter und im essayistischen Rahmen behandeln.
